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Phasen des Burn-out-Syndroms Drucken E-Mail
   

Bevor ein Burn-out-Syndrom entsteht, durchlaufen die Betroffenen verschiedene Phasen. Wie aus dem Kasten unten hervorgeht, gibt es drei verschiedene Modelle zur Einteilung dieser Phasen, die im Grunde alle zur Beschreibung desselben Prozesses dienen. Sie unterschieden sich lediglich in Bezug auf die verwendeten Bezeichnungen. Betroffene fühlen sich deshalb möglicherweise von einem Begriffssystem stärker angesprochen als von einem anderen.

 

Im Folgenden werden die unter „Alternative 1“ aufgeführten Begriffe verwendet:
  • (akute) Stressbe-/überlastung
  • chronischer Stress
  • mentaler Stress
  • Burn-out/Chronisches Erschöpfungssyndrom
  • Kollaps/Tod

Langzeit-Überlastung versus kurzzeitige Extrembelastung

Vergleicht man das langfristige Entstehen des Burn-out-Syndroms (z. B. über einen Zeitraum von 10 Jahren) bei niedriger aber chronischer Überlastung mit einem schnellen Burn-out, der aus kurzzeitiger Extrembelastung heraus entsteht, können die verschiedenen Phasen unterschiedlich ablaufen. Die im Folgenden beschriebenen Phasen treffen besonders auf das aus kurzzeitiger Extrembelastung resultierende Burn-out-Syndrom zu. Allerdings lassen sie sich auch auf das Langzeit-Syndrom anwenden, bei dem die Betroffenen ihre Kraftreserven über mehrere Jahre hinweg anhaltend ausbeuten.

    

 

Warum sind diese Phasen wichtig?

Wenn Sie sich bewusst machen, in welcher Phase Sie sich gerade befinden, können Sie leichter feststellen, welche Gegenmaßnahmen Sie ergreifen können und wie lange Sie brauchen werden, um sich von dem Burn-out zu erholen. Bevor jedoch Verhaltensempfehlungen für jede der Phasen gegeben werden können, muss dieses Gebiet noch weiter erforscht werden.

    

 

 

Weiter (Akute Stressbe-/Überlastung) >

 

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