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| Ernährung |
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                     Gesunde Ernährung ist ein wichtiger Faktor bei der Behandlung des Burn-out-Syndroms. Anhaltender Stress und konstante Überlastung haben dem Körper seine letzten Kraftreserven entzogen. Während der Genesungsphase sollten Sie auf eine optimal ausgewogene Ernährung achten und ggf. auch einen Ernährungsberater zu Rate ziehen. Folgende Aspekte sollten Sie berücksichtigen:
Darüber hinaus sollten Sie natürlich auch auf gesunde Ernährungsgewohnheiten Wert legen.   Gesunde Ernährung und leicht verdauliche Lebensmittel Einige Lebensmittel werden vom Körper besser in Energie umgewandelt als andere. Die Verdauung von rotem Fleisch erfordert z. B. einen hohen Energieaufwand – wenn Ihr Körper geschwächt ist, sollten Sie diese Lebensmittel deshalb für eine Weile nur in geringen Maßen zu sich nehmen oder ganz darauf verzichten.      Welche Lebensmittel gut verdaut und in Energie umgesetzt werden, ist individuell sehr unterschiedlich. Allgemeine Empfehlungen:
Je nach Sorte ist die Wirkung von Gemüse sehr unterschiedlich. Oberirdisch wachsendes Gemüse führt dem Körper in der Regel Energie zu, während sich Wurzelgemüse negativ auf den Energiehaushalt auswirken kann.    Lebensmittelunverträglichkeiten Wenn Sie chronisch unter Stress stehen, kann es sein, dass Sie bestimmte Lebensmittel nicht mehr vertragen. Milch- bzw. Laktoseintoleranz tritt besonders häufig auf. Es ist ratsam, auf den Genuss von unverträglichen Lebensmitteln zu verzichten, da ihre Verdauung mehr Energie vom Körper erfordert. Im Zweifel können Sie sich von Ihrem Arzt auf eine Lebensmittelunverträglichkeit untersuchen lassen. Ihr Arzt informiert Sie über:
Abwechslung im Speiseplan Damit Ihr Körper alle nötigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien erhält, sollten Sie auf abwechslungsreiche Kost Wert legen. Problematisch kann es werden, wenn Sie eine Unverträglichkeit gegen Lebensmittel entwickeln, die sehr häufig gegessen werden. Bei der Untersuchung auf Lebensmittelunverträglichkeiten erhalten Sie deshalb auch praktische Tipps zu Nahrungsmitteln, die Sie ersatzweise essen können. Es ist allerdings wichtig zu wissen, dass diese Unverträglichkeiten ganz spontan und plötzlich auftreten können, z. B. wenn Sie ein bestimmtes Nahrungsmittel in zu großen Mengen verzehren. Wenn Sie unter einem Burn-out-Syndrom leiden, reagiert Ihr Körper besonders sensibel und ist deshalb anfälliger für Lebensmittelunverträglichkeiten.      Vitamine und Mineralstoffe Achten Sie auf ausreichend Nährstoffe, Vitamine und Mineralien?   Durch die anhaltende Stressbelastung ist Ihr Körper ausgelaugt. Aus diesem Grund sollten Sie eventuell Nahrungsmittelergänzungen wie Vitamin- und Mineralstoffpräparate zu sich nehmen. Besonders empfehlenswert sind Antioxidantien, wie z. B. Vitamin C. Auch fetthaltige Substanzen wie Fischöl oder Efalex können eine wertvolle Unterstützung im Genesungsprozess sein. Bei einer Milch- bzw. Laktoseintoleranz muss dem Körper das fehlende Kalzium gesondert zugeführt werden.   Ginseng Ginseng wird häufig bei Müdigkeit empfohlen und zeigt in diesem Fall auch eine gute Wirkung. Wenn Sie unter chronischer Erschöpfung oder Burn-out-Syndrom leiden, sollten Sie jedoch vorsichtig sein, da die Einnahme von Ginseng die typischen Symptome überdeckt und Sie sich besser fühlen, als es dem Zustand Ihres Körpers entspricht. Dies kann dazu führen, dass manche Betroffene sich zu viel zumuten und das Burn-out-Syndrom sich verschlimmert bzw. erneut auftritt. Es gibt Hinweise darauf, dass nicht alle Arten von Ginseng diesen Effekt haben.      Im Allgemeinen sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie sich durch die Einnahme eines Heilmittels oder Medikaments zu schnell besser fühlen. Von reiner Müdigkeit erholt sich der Körper selbstverständlich relativ schnell. Für Erschöpfungszustände und Burn-out gibt es jedoch keine Patentlösung. Bis der Körper wieder völlig erholt ist und erneute Belastung aushalten kann, braucht es Zeit. Eine schnelle Besserung der Symptome ist immer oberflächlich und schon bei sehr geringem Stress ist ein Rückfall möglich.  Â
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